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Neues E-Auto? 3 Minuten tanken, 800 Kilometer fahren, ohne Ladekabel | Die Story | Kontrovers | BR24 

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Kommt das Auto der Zukunft aus Ingolstadt? 800 Kilometer Reichweite mit einem Elektroauto, das man so unkompliziert und schnell auftanken kann wie einen Benziner oder Diesel. Ein ehemaliger Audi-Ingenieur hat dieses völlig neue Antriebskonzept entwickelt. Spannend daran: Seine Prototypen mit Methanol-Brennstoffzelle brauchen kein Ladekabel. Doch bislang kämpft der Ingenieur vergeblich um Unterstützung aus Politik und Industrie.

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Autor: Christoph Arnowski

"Die Story" - unser wöchentliches Doku- und Reportageformat aus der Kontrovers-Redaktion des Bayerischen Rundfunks. Jeden Mittwoch um 16 Uhr auf diesem Kanal. Hier geht's zur Playlist:
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5 Mai 2021

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KOMMENTARE 0   
Andrew Haze
Andrew Haze Vor 5 Stunden
Methanolauto=Wasserstoffauto...Danke nun weiß ich das auch :-P BMW hatte das damals schon auf dem neuen Münchner Flughafen gemacht. 7er BMW mit Brennstoffzelle und die dazugehörige Tankstelle. Man sieht ja was draus wurde :-P Methanol ist im Vergleich zu Wasserstoff auch wieder Fossil weil ja Erdgas verbraucht wird!
Sascha
Sascha Vor 9 Stunden
Das Problem ist doch ein gänzlich anderes als das einfache tanken. Zum einen muss selbst wenn man bestehende Infrastruktur nutzen kann diese erst einmal umbauen. Zum anderen braucht man zur Erzeugung von Methanol recht viel Energie sowie Biomasse und dazu kommt noch der hohe Energieverlust von der Biomasse bis zum Elektromotor, da ist es dann mit der Effizienz nicht mehr so weit her. Generell ist es aber wenig umweltfreundlich sich in Städten oder auf längeren Strecken mit dem Auto fortzubewegen. In Städten ist das Auto einzig zum Transport von Gegenständen sinnvoll die man nicht mit den Händen oder dem Lastenrad transportieren kann. Für längere Fahrten sind Züge von der Effizienz nun einmal mit dem Auto egal ob nun mit Verbrenner oder Elektrisch unschlagbar. Und persönliche Egoismen spielen beim Umweltaspekt so rein gar keine Rolle.
RcBachelor
RcBachelor Vor 11 Stunden
Wie ignorant die Politik doch ist. Ich freue mich richtig dass es noch solche Menschen gibt wie sie. Ich kann nur hoffen, dass sie mit dem was sie tun Erfolg haben werden und schnellstens der IRRSINN mit den reinen E-Fahrzeugen aufhört. So wie in Erftstadt kommt die Katastrophe und der Supergau erst später wenn Daimler, BMW und co. im Winde verweht sind und alles verträumt, versäumt, verschlafen und verspielt haben. Die Rechnung zahlen wir, die sich sowieso kein Fahrzeug aus dieser E-Kategorie als Rentner kaufen können. Da reicht der Bank das Lebensalter nicht. Echt Cool!
Bernd Borte
Bernd Borte Vor 4 Stunden
Dann sind die Autos im Video aus Irrsinn. Das sind - alles - E-Autos. Wir sehen in dem Video eine - Ergänzung - zur E-Mobilität, kein Konkurrenzprodukt. Das Video erklärt zwar eine Pufferbatterie, aber die Autos haben alle eine vollwertige Traktionsbatterie und eine unterdimensionierte Brennstoffzelle, die nicht einmal für den Durchschnittsverbauch reich. Sowas nennt man Range-Extender und das ist eine Zusatzausstattung für E-Autos. Niemand zwingt sie ein E-Auto zu kaufen, wenn sie sich das im Moment nicht leisten können. - Kein Auto zu kaufen - und statt dessen einen sparsamen Verbrenner ein paar Jahre länger zu fahren, ist auch umweltschonend. Aber wir müssen halt möglichst schnell von Verbrennern weg. Aber es gibt schon sehr gute Gründe für E-Autos. Mal ganz abgesehen von der (lokalen) Emissionsfreiheit: In wenigen Jahren sind E-Autos günstiger als Verbrenner! Die Technik ist wartungsärmer und billiger als Verbrennermotoren, weil sie einfach viel simpler ist. E-Autos sind im Moment nur teuer, weil es noch keine Skaleneffekte in der Produktion gibt. Die Fabriken dafür werden gerade gebaut.
Heinz Kueppers
Heinz Kueppers Vor 14 Stunden
Im
Marco Tanneberger
Marco Tanneberger Vor 16 Stunden
Der Staat hat Miliarden in Kerzen investiert und jetzt ist die Glühbirne nicht zukunftstauglich...😂 Das währe ein Fahrzeugkonzept was ich mir tatsächlich anschaffen würde, Elektro never!!!!! Ich fahre im Winter ohne Heizung, Sommer ohne Klima, damit ich zur Arbeit hin und zurück komme? Urlaub mit dem Auto, Maximal im eigenen Bundesland?😂 Lächerlich, da zahle ich lieber 1,70€ für das Benzin... In der Massenproduktion ist das System garantiert genauso günstig wie jeder andere Antrieb. Weiter dran bleiben!
Bernd Borte
Bernd Borte Vor 3 Stunden
Wenn du einen 2013-er Smart für etwas benutzt, wofür er nicht gedacht ist, vielleicht. Aber mit nem modernen Elektroauto fährst du ohne Anlasserprobleme mit einem vorklimatisierten Auto zur Arbeit und zurück ohne zwischendrin nachladen zu müssen. Wenn du in den Urlaub fährst, wirst du mit nem E-Auto ca. alle 2 Stunden nen kurzen Zwischenstop machen, was ein verantwortungsvoller Autofahrer sowieso tut, und fährst dann soweit wie du willst. Die Autos in diesem Video sind - alles - E-Autos. Die haben eine vollwertige Traktionsbatterie und zusätzlich noch ne Brennstoffzelle. Der Sportwagen hat soger nen größeren Akku als ein Tesla Model 3. Darum werden die auch garantiert - nie - so günstig wie ein E-Auto sein, weil da jede Menge zusätzliche Technik eingebaut werden muss. CO2-neutrales Benzin wird keine 1,70€ kosten. CO2-neutrales Methanol schafft das - vielleicht -. Wenn du soviel bezahlen willst und dir das leisten kannst, nur zu. Tu dir keinen Zwang an.
sunny black Cat
sunny black Cat Vor 17 Stunden
Endlich die Lösung?? Ganz klar der RICHTIGE WEG!!! Wieviel Leid müssen gewissenlose Politiker/Lobbyisten und Bänker noch über die Menschheit bringen bevor sich die Weltbevölkerung endlich auflehnt ?? Haben die sich nicht schon genug an der Erde vergriffen um sich ihre Taschen mit Geld zu füllen????die eigene Bevölkerung mit immer neuen Steuerideen in die Tasche zu greifen??? angeblich den Klimawandel aufzuhalten??? Das wird sowieso nicht gelingen weil die jetzt noch merkbar Eiszeit verschwindet und die Erde sich selber erwärmt....was wir alle zusammen machen können ist die Beschleunigung zu bremsen .Gegen diese Idee ist absolut nichts einzuwenden wäre da nicht vor jeder vernünftigen Idee die bange Frage was kostet das???Es muss also bevor etwas brauchbares gemacht wird abgeklärt werden wer WIEVIEL untern Strich daran verdient. Jetzt kommt die Geschichte noch so ein Schlauschnacker....nach 44 Jahren Kfz-Mechanik/Elektrik kann ich nur sagen....Diese hier vorgestellte Lösung haben wir Mitarbeiter einer kleinen freien Kfz.-Elektrikfirma vor 10 Jahren im groben Rahmen anhand der VOR DEM Fahrraddynamo benutzten Karbidlaterne ( Gaslaterne für die GRÜNschnäbel besser verständlich ) diskutiert.... Ausschlaggebend war eine ABB- E- VW GOLF II Studie 96Volt vollgestopft mit Batterien...wassergekühlt um 27 Grad Plustemperatur zu gewährleisten.Die fünf Elektroingeneure (Besitzer) konnten sich keinen Reim daraus machen warum das Ding nicht läuft...Schade in dem Akkupacket waren 3 Batterien defekt.Nach langen Versuchen Ersatz zu bekommen mussten wir feststellen das diese Akkus nur dafür hergestellt worden waren.So haben wir diese drei gegen normale Gel-Batterien gewechselt und schon ging es los Schlüssel rum Zündung/Verbraucherenergie vorhanden...nach lesen der dicken Konstruktionakte den Schlüssel wie im normalen Autoleben auf Start und der Motor war aktiviert.Jetzt konnte man (es gab noch das übliche Schaltgetriebe) per Rückwärtsgang die Halle verlassen und dann genau wie sonst auch schalten und der Golf ging ganz ordentlich los,besser wie ein Benziner und GERÄUSCHLOS...Fahrspaß pur ohne Krach...ein Kunde der mit dem Rücken zum Hof im Türloch stand musste aufgefordert werden mir die Einfahrt in die Halle zu ermöglichen ganz verdutzt das da auf einmal ein Auto stand. Also .....die Energie muss vor ORT hergestellt werden und da war WASSERSTOFF ganz oben.... aber nicht im Hochdrucktank... sondern als reines Wasser mitgeführt und am Motor aufbereitet zur Verbrennung. Mit Sicherheit liegt irgendwo in einer Schublade diese Lösung und der darauf gekommen ist hat so ein Auskommen das ihn die Welt nicht juckt oder er lebt nicht mehr...die Variante zwei wird da wohl ganz oben stehen....und kommt diese Lösung irgendwann mal so wird der Einfüllstutzen mit Sicherheit nur gegen Bares zu öffnen sein.... Ich stelle meinen SLK sofort für den Umbau zur Verfügung...darauf warten bis die behäbigen Beamten samt Politiker nach langen Überlegen zu einem unbrauchbaren Urteil kommen will ich nicht warten....
Slyser85
Slyser85 Vor 18 Stunden
mich würde es ja interessieren was es mich kosten würde, wenn ich meinen Toyota Aygo mit dieser Technologie umrüsten lassen würde. ich finde es schade das solch inovation halt nur für einen 400.000€ Sportwagen verfügbar ist. Bitte Herr Gumbat.. wir wollen es!
Schabracken Tapir
Schabracken Tapir Vor 14 Stunden
Kannst du nicht bezahlen. Es gibt Brennstoffzellen für den Camping, Bootsbereich und für Anwendungen fern jeglicher elektrischer Infrastruktur. Da kosten Methanol-Brennstoffzellen mit 0,1 kW Leistung knapp 5000€. Von denen bräuchtest du dann 100 Stück, um mit 10 kW überhaupt eine nennenswerte Leistung zum Antrieb deines Autos zu haben.
Nessie - The Angry Cat
Nessie - The Angry Cat Vor 19 Stunden
Erinnert mich irgendwie an den Kampf betamax VS VHS
Bernd Borte
Bernd Borte Vor 3 Stunden
Wenn man nen veraltetes Stadtauto ohne Brennstoffzelle mit einem veralteten Stadtauto mit Brennstoffzelle vergleicht, dann entsteht dieser Eindruck, ja. Wenn man sich moderne E-Autos anschaut, dann sieht das für mich so aus als würde Betamax sich gerade durchsetzen und wenn man will kann man als Zusatzausstattung einen VHS-Adapter kaufen und Methanol tanken, wenn Gumpert Erfolg hat.
Prinz Eugen
Prinz Eugen Vor 20 Stunden
.. und wieder wird sichtbar, von welch korrupter Politbagage wird drangsaliert und ruiniert werden.
logospatz wolfsland
Sieht nach mehr aus
Heinz Furz
Heinz Furz Vor Tag
Wenn der jetzt noch mit Heizung fährt sitzt er im irgendwo 😂😂
Bernd Borte
Bernd Borte Vor Tag
Gut dass morderne E-Autos solche Probleme nicht mehr haben.
Heinz Furz
Heinz Furz Vor Tag
Ohne Vitamin A geht da nix😂🎉
Anton Mateskovic
Sollte sofort zugelassen werden wäre das beste
greenlinephoto
Habts schomal überlegt, wieviel schlechter der Wirkungsgrad zum Methanol nochmal is? Der ist schon zum Wasserstoff mies, und daraus muss großchemisch nochmal umgewandelt werden - vergesst es. Und was in so nem komplexen Auto alles kaputt gehen kann - gefundenes Fressen für die Großkonzerne. Noch ein Gegenargument: Eine Batterie ist da auch noch drin nötig, warum die nicht gleich auf 800 km auslegen? So ne kleine Batterie ist ständig leer oder voll, was ihre Lebensdauer reduziert. Außerdem werden auch Brennstoffzellenstacks nicht länger als 10 Jahre in der Garantie angeboten. Für das ganze Thema Langzeitenergiespeicher brauchen wir noch zwanzig Jahre, bis die Energie im Winter richtig knapp wird.
Artur J.
Artur J. Vor Tag
Oh yea super Ding mit Ethanol Brennstoffzellen
Uli H.
Uli H. Vor Tag
Für LKWs und Busse eine sicher machbare Lösung. In kleine Autos passt die Technik gar nicht rein, wie man sieht. Dazu ist die Brennstoffzellentechnik sehr teuer und aufwändig. Ich fahre seit 7 Jahren elektrisch und hätte ehrlich gesagt keinen Bock darauf an eine Metanoltankstelle zu fahren, wenn ich den kostenlosen Strom vom eigenen Dach nutzen kann😉
Harald Dold
Harald Dold Vor Tag
Den Audi 100 hat man wohl mit der Seilwinde hochgezogen :-) ...ab 10:50
Thilo Hofstetter
Sehr gute Idee weiter so
Matthias Krieter
Matthias Krieter Vor 2 Tage
Das gleiche wie beim Brennwert-heizkessel in den 70ern. Es wird gewartet bis die große Industrie ihm das abnimmt.
Bernd Borte
Bernd Borte Vor 21 Stunde
@SpitfireMkIIFan Daimler bringt gerade einen Wasserstoff-LKW auf den Markt. Im Individualverkehr produzieren sie keine Brennstoffzellenfahrzeuge. Das ist korrekt. Aber Daimler hat die Methanolbrennstoffzelle in die Tonne geschmissen und setzt jetzt auf Wasserstoffbrennstoffzellen. Darum ging es mir.
SpitfireMkIIFan
@Bernd Borte Daimler setzt nicht auf Wasserstoff, im Gegenteil, die haben ihr letztes Wasserstoffauto letztes Jahr still und heimlich beerdigt.
Bernd Borte
Bernd Borte Vor Tag
Die große Industrie unterstützt ihn doch schon. Sein Unternehmen ist ein Tochterunternehmen des chinesichen Autohersteller Aiways. In Deutschland wurde auch schon über Jahrzehnte an der Methanolbrennstoffzelle gearbeitet, z.B. von Daimler. Selbst Daimler setzt mittlerweile auf Wasserstoff und das hat gute Gründe.
GerardosTube
GerardosTube Vor 2 Tage
Wahnsinn! Die Zukunft heute gemacht!
David Di Dio
David Di Dio Vor 2 Tage
Derzeit gibt es Diesel und Benziner, wieso nicht zukünftig E-Autos und Wasserstoffautos?
Peter Englmaier
Peter Englmaier Vor 2 Tage
Ich hätte lieber so ein Auto als einen Tesla. Schnell an einer Tankstelle tanken ist besser als zu Hause einen Stromanschluss am Parkplatz zu installieren, sofern man einen solchen hat und ihn auch entsprechend ausrüsten kann/will. CO2 wird netto keines freigesetzt, sondern im Gegenteil temporär im gespeichert. Wirkungsgrad ist weniger wichtig, wenn die Energie klimaneutral erzeugt wird und die Kosten niedrig sind. Aus diesem Grund pumpen die Schweizer Wasser mit billigem Solarstrom aus deutscher Überproduktion in Stauseen und verbrauchen ihn später als "Ökostrom" wenn er wieder aus dem Wasserkraftwerk kommt. Wirkungsgrad irgendwo im niedrigen zweistelligen Bereich.
Schabracken Tapir
@Peter Englmaier Welcher Preis kommt denn bei der Berechnung heraus?
Peter Englmaier
@Bernd Borte Ich sehe meinen Kommentar noch, aber nur wenn ich eingeloggt bin. Vermutlich wird er erst geprüft. Ja, ein Link auf eine Berechnung wie man grünes Methanol zu konkurrenzfähigen Preisen herstellen kann ist darin enthalten. Vielleicht interessiert es dich. Eine spannende Entwicklung und ich hoffe auf einen Wettbewerb der Ideen!
Bernd Borte
Bernd Borte Vor 2 Tage
Also CO2-neutrales Methanol wird für die gleiche Reichweite ca. das Dreifache verglichen mit Strom kosten. Immerhin wird für die Herstellung Energie benötigt und in jedem Wandlungsschritt geht Energie verloren. Für den Alltagsverbrauch eines E-Auto reicht auch ne einfache Steckdose am Stellplatz. Da wird man auch so einen Gumpert-Smart im Alltag lieber zu Hause an der Steckdose laden, anstatt teures Methanol zu tanken. Wer keinen Stellplatz mit Steckdose hat, der muss sich halt - noch - zweimal überlegen, ob er ein E-Auto oder nen gebrauchten Verbrenner kauft. Aber das ändert sich ja. Supermärkte fangen jetzt schon an Ladestationen aufzustellen. Irgendwann werden auch Arbeitgeber mitziehen und öffentliche Stationen werden sowieso immer weiter ausgebaut. Ganz ehrlich, in wenigen Jahren werden wir uns fragen, wie wir es jemals für akzeptabel gehalten haben irgendwo hin zu fahren, nur um dort zu tanken. Autos stehen die meiste Zeit einfach nur in der Gegend herum. Wir werden auch auf absehbare Zeit - nicht - genug Energie klimaneutral produzieren. Darum wird Energieeffizienz auch auf absehbare Zeit wichtig bleiben. Akkus sind da sowohl die effizienteste, als auch die flexibelste Lösung.
Ersatzkanal DIAMOND
Was passiert mit dem Wasserstoff, wenn das Auto mit leeren Akku abgestellt wird? Mit leeren Akku darf man das Auto in die Garage gestellt werden?
Pero Baotić
Pero Baotić Vor 2 Tage
Methanol verwenden ist besser als ein normaler Verbrenner. Leider wird bei diesem neuen Methanol Verbraucher CO2 frei . Also kein CO2 neutraler Wagen. Brennstoffzellen H2/O2=H2O ist besser , weil kein CO2 entsteht. Der Tank beim H2 - Brennstoffzellen-Wagen ist natürlich ein Risiko , bei negativen Menschlichen Verhalten. E-Autos haben auch Vorteile. Diese haben aber ein Umweltproblem , wegen des Abbaus der seltenen Recoursen (=Kobalt/Lithium!). E-Autos müssen Recycelbar sein ! Dann könnten sie besser sein , als die Anderen-Optionen. Es muß also weiter Entwickelt werden. Viel Glück !
Bernd Borte
Bernd Borte Vor 2 Tage
Dann wird es dich freuen, dass es dafür jetzt schon Lösungen gibt. Ich fange oben an: 1. Methanol ist effizienter als Verbrenner. Wasserstoff ist effizienter als Methanol. Ein Akku ist effizienter als Wasserstoff. 2. Wenn das CO2 in Methanol aus Biomasse stammt oder der der Atmosphäre direkt entnommen wurde, dann kann auch ein Methanol-Auto CO2-neutral sein. 3. Der Tank bei Wasserstoffbrennstoffzellen ist kein Problem mehr heutzutage. Wir können jetzt schon Wasserstoff in Hochdrucktanks speichern, die nicht gefährlicher sind als ein Benzin- oder Dieseltank. Und dann wurde vor kurzem eine Wasserstoff-Paste entwickelt, die für eine noch sichere und kompaktere Speicherung genutzt werden kann 4. Die Umweltprobleme bei Batterien werden stark übertrieben und sind schon heute lösbar, wenn wir das wollen. Lithium ist nicht selten. Es gehört zu den häufigsten Elementen auf der Welt. Es steht vor allem wegen der Gewinnung in Salzwüsten in der Kritik, aber wir können das auch jetzt schon in Bergwerken in Australien abbauen oder in Geothermieanlagen in Deutschland. Kobalt wird nur in sehr geringen Mengen in Batterien benötigt und kann jetzt schon komplett ersetzt werden (Eisen-Phosphat-Batterien). 5. Wir haben jetzt schon Recyclingverfahren für E-Auto-Akkus, die den größten Teil der Rohstoffe zurückgewinnen. Das Problem ist gelöst. Der Abbau der Rohstoffe ist einfach immer noch günstiger und es gibt zu wenig Akkus, um im großen Stil recyclen zu können.
matthias krieger
matthias krieger Vor 2 Tage
Ich wundere mich eigentlich über gar nichts mehr - Innovationen wie die von Herrn Gumpert werden kleingeredet bzw. von Wirtschaft und Politik abgeschmettert ! Die Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge ist im Verhältnis zu den ambitionierten Zielen unserer Politiker noch nicht mal ansatzweise erreicht - ganz im Gegenteil werden hier sogar noch Unternehmer wie Elon Musk hofiert und mit mehreren hundert Millionen Euro gesponsert ! Ich bleibe dem Verbrenner treu bis tatsächlich einmal auch ein Brennstoffzellen Auto möglich ist !
Bernd Borte
Bernd Borte Vor 2 Tage
Die Innovation wird nicht kleingeredet. Das ist eine Ergänzung zur E-Mobilität, die mit einer ganzen Reihe von eigenen Problemen kommt, die dieser Beitrag hier vollkommen ignoriert. Alle Autos in dem Video sind E-Autos, die man im Alltag laden wird. Brennstoffzellenautos sind - jetzt - schon möglich. Der Hyundai Nexo und Toyota Mirai sind coole Autos. Die sind aber deutlich teurer als reine Elektroautos, sowohl in der Anschaffung, als auch in der Wartung und im Verbrauch. Das wird sich auch auf absehbare Zeit nicht ändern, weil die Technik komplexer ist und Wasserstoff rein physikalisch durch die Wandlungsverluste immer deutlich ineffizienter als ein Akku sein wird. Du kannst also jetzt und in Zukunft per Brennstoffzelle fahren, wenn du es dir leisten kannst. - Kein - Auto zu kaufen ist auch umweltfreundlich, darum ist es auch sinnvoll einen effizienten Verbrenner zu fahren, bis er auseinander fällt. Aber ein Verbrenner-Neuwagen muss es heutzutage echt nicht mehr sein, meiner Meinung nach. Die jetztigen E-Autos sind praxistauglich und für den Alltagsbedarf reicht eine ganz normale Steckdose am Stellplatz. Wer das nicht hat, sollte halt im Moment noch zweimal überlegen, ob er ein E-Auto anschafft. Aber das ändert sich ja im Moment. Zukunftstechnologien zu fördern und damit sichere Arbeitsplätze zu schaffen finde ich gut. Das können wir von mir aus gerne sponsorn.
Peter Hummler
Peter Hummler Vor 2 Tage
Das ein weiterer Beleg dafür das bei uns nur um den E Antrieb geht und der Rest interessiert einfach die Politik nicht . Am Ende geht es auch nicht um das Klima , sondern nur um Geld und Macht
Bernd Borte
Bernd Borte Vor 2 Tage
Die Politik fördert alles mögliche. Die Industrie hat sich für E-Autos entschieden. Die Flottenziele können die Hersteller auch mit Wasserstoff- oder Methanolfahrzeugen erreichen. Die Autos hier im Video sind übrigens - auch - E-Autos und im Alltag werden sie die Laden anstatt Tanken wollen. CO2-neutrales Methanol wird nämlich ca. das Dreifache für die gleiche Strecke kosten. Gumperts Konzept ist eine - Ergänzung - zum E-Auto.
Dietmar Muellner
Dietmar Muellner Vor 3 Tage
Hat schon wieder einer das "perpetuum Mobile" entdeckt, oder doch eher das Ei des Kolumbus? :-D
Item Eodem
Item Eodem Vor 3 Tage
Auf’n Punkt gebracht….100 km fahren und dann eine halbe Stunde laden….Kauf ich nicht ….aber Gumperts Auto kauf ich
Bernd Borte
Bernd Borte Vor 2 Tage
Hier wurden viele falsche Vorstellungen verpackt, anstatt irgendwas auf den Punkt gebracht. Ich würde ein modernes E-Auto mit 300-500 km Reichweite kaufen, das in 15 Minuten wieder auf 80% lädt, anstatt ein veraltetes Stadtauto wie nen 2013er Smart oder einen Sportwagen. Gumperts Auto werden sie im Alltag übrigens auch laden wollen. Das ist nämlich - auch - ein Elektroauto mit Ladeanschluss. CO2-neutrales Methanol wird ca. das Dreifache für die gleiche Reichweite kosten und Strom gibt es zuhause an der Steckdose.
sascha lang
sascha lang Vor 3 Tage
Sehr Geehrter Herr Gumpert,Sie Mal die Bundeskaiserin zum Essen Einladen !!
Schabracken Tapir
Die Bundeskanzlerin als promovierte Physikerin würde ziemlich schnell die Schwachstellen in Gumperts Konzept und in seinen Aussagen erkennen.
sascha lang
sascha lang Vor 3 Tage
Aus co 2 in der Luft Benzin oder Metahnohl Herstellen , Tu hat es schon geschafft,, geht alles, besser als😂 Kobolt 😂😂😉
Dirk Kellmann
Dirk Kellmann Vor 3 Tage
Fahren ohne Heizung *HaHa* Das sagt doch alles
Bernd Borte
Bernd Borte Vor 2 Tage
Wenn man von einem veralteten Stadtauto etwas verlangt wofür es nicht gebaut wurde, dann sagt das wirklich alles über diesen Beitrag. Der Vergleich ist vollkommener Unfug. Ein veraltetes Stadtauto mit Brennstoffzelle im Kofferraum fährt halt weiter als ein veraltetes Stadtauto ohne Brennstoffzelle im kofferraum. Machen wir als nächsten Vergleich den "Bierkasten im Kofferraum"-Test? Mit einem modernen E-Auto fahren sie die Strecke genauso non-stop mit Heizung wie mit dem Methanol-Smart.
Neurofen
Neurofen Vor 3 Tage
"Das muss jeder mitbezahlen" "Batterien werden auch gefördert" "ja, aber nur die nächsten zwei Jahre" ... ach! aber die Batterien muss dann niemand kaufen, wenn die Förderung dafür aufhört? Und so Jemand nennt sich Experte. Mal davon abgesehen wie oft man solche Batterien wechseln muss.
Bernd Borte
Bernd Borte Vor 2 Tage
Ja, der Experte hat auch Gründe für diese Aussage, die ihnen anscheinend nicht bekannt sind! Batterien und Elektroautos werden im Moment gefördert, weil die Skaleneffekte durch große Fabriken noch nicht existieren und wir in dem Bereich noch durch Forschung große Fortschritte erzielen können. Diese Fabriken werden just in diesem Moment gebaut und viele der großen Fortschritte stehen kurz vor der Marktreife (z.B. Feststoffbatterie). In wenigen Jahren sind Elektroautos günstiger als Verbrenner in der Anschaffung. Ohne Förderung! In der Wartung und im Verbrauch sind sie - jetzt - schon günstiger. Die Technik ist einfach deutlich simpler. Hersteller geben - jetzt - schon 8 Jahre Garantie auf die Batterie. Danach ist die auch nicht unbrauchbar sondern hat höchsten ein bischen Kapazität verloren.
DieSnoopy69 Wischi
Bitte weiterkämpfen. Nur Visionäre werden uns weiterbringen. Und Gumpert ist ein Solcher. So ein Auto würde ich auch kaufen. Alles Andere ist Bullshit, viel zu teuer - ich mag die aktuellen E-Autos gar nicht. Also bitte, weiterkämpfen!
Bernd Borte
Bernd Borte Vor 2 Tage
"viel zu teuer" - Alle Autos in diesem Video sind E-Autos, die du im Alltag laden wirst. Du kannst damit rechnen mehrere Tausend Euro extra zu zahlen für deine Brennstoffzelle und CO2-neutrales Methanol wird ca. das Dreifache für die gleiche Strecke kosten. Wenn der Preis für dich ausschlaggebend ist, dann warte ein paar Jahre. Bald sind E-Autos günstiger als Verbrenner, auch ohne Förderung.
SpitfireMkIIFan
SpitfireMkIIFan Vor 3 Tage
"Alles Andere ist Bullshit, viel zu teuer" Aber ein 500.000€ Supersportwagen, der nach Konzept den AUfbau einer Hundertmilliarden Euro Anlage in Nordafrika erfordert, ist der Allheilsbringer?
Bruno Peters
Bruno Peters Vor 4 Tage
Wo kann man so sein Fahrzeug umändern lassen?
VITMIX Productions
Frage: Methanol = Gasgemisch (Methan und Sauerstoff), Brennstoffzelle = Verbrennungskammer zur Umwandlung von Gasen in elektrische und Wärmeenergie. Was soll daran gut sein, wenn während der Verbrennung Wärme frei wird, die - wie auch immer genutzt - weiterhin die Erde erwärmt und als Reststoff IMMER NOCH CO2 hinten aus dem Auspuff rauslässt? Herr Gumpert, EGAL, wie Sie argumentieren, das Perpetuum Mobile gibt es nicht und wird es NIE geben - weil es die natürliche Physik gar nicht zulässt! Das alles multipliziert mit der Anzahl an Autos, die von Menschen gefahren werden wollen und teils müssen, um von A nach B zu kommen, wird es erst recht nicht besser, sondern schlimmer machen! Wir sollten alle unser Augenmerk verstärkt auf Mutter Natur legen, sie macht es uns vor mit Hochdruck und Tiefdruck, Druckausgleiche, die Drehung der Erde um die Sonne, Photosynthese, Magnetismus, Wind, Wasser, die Antworten sind dort zu finden und unser Augenmerk und Aufmerksamkeit zum Verstehen mehr dorthin lenken!
VITMIX Productions
@Bernd Borte Da stimme ich teilweise zu. Es ist ein Mix aus Beidem, denn Kohlenstoffdioxid (CO2) ist der Hauptgrund für die Schädigung der Ozonschicht, die unsere Erde vor zuviel Wärme und durchlassen von gefährlichen Strahlen der Sonne (Röntgen, UV, etc.) schützen soll. Damit kommen sowohl diese, als auch vermehrte Wärmeenergie nach innen in die Atmosphäre und erhitzt diese deutlich mehr als gewünscht. Auch die Menschen und Tiere werden immer mehr, dementsprechend multiplizieren sich die Wärmeenergiemengen mittels verschiedener Verbrennungsvorgänge, wie sie es richtig beschrieben haben. Durch die Addition beider Faktoren, bekommen wir Phänomene, welche wir als Klimawandel bezeichnen (Polkappenschmelze, Hochwasser, Flutkatastrophen, Überschwemmungen, umgekehrt aber auch Dürren, Gewitter, uvm.). Deshalb ist meine Überlegung dahingehend, dass wir mehr über die Natur lernen sollten, denn durch Hochs und Tiefs in der Atmosphäre entstehen Fortbewegungsenergien (Wind, Gewitter in Form von elektrischer Entladung). Und immer wird ein Ausgleich erzeugt (Wetterberuhigung). Darin wird die Antwort liegen, wenn wir sie nur richtig deuten und für uns selbst nutzen könnten. Die Photosynthese könnte das Speichermedium sein, nur wie, das ist die Frage... + und -, 1 und 0, irgendwo dazwischen liegt die Antwort noch vergraben...
Bernd Borte
Bernd Borte Vor 4 Tage
1. Methan ist ein Gas. Methanol ist ein Alkohol. 2. Theoretisch kann das Konzept CO2-neutral sein. Methanol besteht aus Wasserstoff und CO2. Den Wasserstoff kann man elektrisch aus Wasser gewinnen und das CO2 eletrisch aus der Luft filtern, oder chemisch indem man Pflanzen, Algen oder sonstige Biomasse verwertet, die ihren Kohlenstoff aus der Atmosphäre entnommen hat. Das Problem bei dem Konzept liegt in der schlechten Effizienz. Bei jedem der Umwandlungsschritte geht Energie verloren, weswegen eine Methanolbrennstoffzelle über die ganze Wertschöpfungskette rein physikalisch immer ineffizienter als eine Wasserstoffbrennstoffzelle oder einen Akku sein wird. 3. Für den Klimawandel ist es egal, ob wir Wärme produzieren. Alles was wir Menschen machen produziert geringe Mengen Wärme, egal ob das Kochen, Heizen, Netflix oder Auto fahren ist. Verglichen mit der Energie, die von der Sonne auf die Erde einstrahlt ist das alles vernachlässigbar. Das ist alles nur Umwandlung von Energie, die sowieso schon im Energiekreislauf steckt. Davon ändert sich das Klima nicht. Problematisch ist nicht die Wärmeentwicklung, sondern dass wir fossilen Kohlenstoff in die Atmosphäre pusten und dadurch dafür sorgen, dass von der vielen Energie der Sonne weniger Energie wieder zurück in den Weltraum abgestrahlt wird. Dadurch kommt immer mehr Energie in den Kreislauf. Davon ändert sich das Klima.
Benjamin F.
Benjamin F. Vor 4 Tage
Wieder einmal Bürokratie + Starrsinnigkeit > Innovation. Meine Fresse ist das traurig über ein halbes Jahrhundert Deutschland beim Zurückfallen in so vielen Bereichen zuzuschauen. :(
Ian Stomp
Ian Stomp Vor 4 Tage
Die beste E-Auto Revolution wäre es diesen Schwachsinn wieder abzuschaffen!
FlyFishingChronicles
Typisch deutsch: Denken in starren Strukturen. Zuerst hat man die Elektromobilität verpennt und nun das auch noch. Fehlt jetzt nur noch, dass der Chinese kommt und uns diese Technologie auch noch stiehlt. Wie bei der Magnetbahn. Die fährt jetzt nämlich in China und nicht in Deutschland, da wo sie erfunden wurde. Echt traurig!
Bernd Borte
Bernd Borte Vor 4 Tage
​@FlyFishingChronicles Weniger traurig, sondern eher folgerichtig. Daimler hat schon seit Jahrzehnten an der Methanolbrennstoffzelle gearbeitet und setzt im Moment auf Wasserstoffbrennstoffzellen für LKWs, weil Methanol einfach zu ineffizient und damit zu teuer ist. Für den Individualverkehr sind Akkus die günstigste Lösung und bei Ladezeiten von 5 Minuten für 100 Kilometer Reichweite brauche ich persönlich auch für Langstreckenfahrten keinen Range-Extender mehr. Die Autos in dem Video sind ja keine "Methanolautos" sondern Elektroautos mit Range-Extender. Würdest du wirklich 3000-5000€ extra zahlen für die Brennstoffzelle, um dann für Methanol das Dreifache für die gleiche Reichweite zu bezahlen? Das wird für extreme Vielfahrer mit dem nötigen Kleingeld interessant werden. Aber am Ende ist das ein Nischenmarkt.
FlyFishingChronicles
@Bernd Borte Na da haben wir es doch schon. Traurig.
Bernd Borte
Bernd Borte Vor 4 Tage
Fun Fact: Gumperts Firma ist ein Tochterunternehmen des chinesischen Elektroauto-Hersteller Aiways. Der volle Name von Gumperts Firma ist "GUMPERT AIWAYS AUTOMOBILE GmbH".
Peter
Peter Vor 4 Tage
Auch wenn der Vergleich der beiden Fahrzeuge hinkt, toller Bericht - dran bleiben. Ich gehe einmal davon aus, dass die Batterien in beiden Fahrzeuge die selbe Kapazität haben. Dann hatte das Methanolfahrzeug noch eine Zusatzkapazität durch den Methanoltank. Wieviel Methanol wurde verbraucht? Insofern war das Ergebnis des Tests vorhersehbar. Der große Nachteil der Brennstoffzelle ist, dass sie schlecht regelbar ist. Also Vollgas mag sie nicht. Aber durch die Zwischenschaltung einer Pufferbatterie können alle Lastwechsel perfekt aufgefangen werden. Ich sehe die Vorteile darin: 1. Es wird nur wenig Lithium und Kobalt für eine kleine Batterie benötigt. 2. Tanken an herkömmlichen Tankstellen und Zapfenlagen ist möglich, d.h. die Infrastruktur ist bereits vorhanden. 3. Das Tanken geht schnell. 4. Das Fahrzeug wird nicht so schwer wie mit einer Riesenbatterie. Nachteil: Wo kommt das Methanol her, wie ist die Ökobilanz?
Bernd Borte
Bernd Borte Vor 4 Tage
Also meines Wissens hat eine Methanolbrennstoffzelle noch ein paar mehr Nachteile. Die Effizienz ist vergleichsweise gering und der Verschleiß ist größer als bei einem Akku. Die Energiedichte von dem Methanol-Wasser-Gemisch ist jetzt auch nicht besonders hoch, weswegen ein Brennstoffzellenstack mit Tank ebenfalls teuer und schwer wird. Kobalt können wir - jetzt - schon komplett ersetzen (Eisen-Phosphat-Batterien) und Lithium ist eines der häufigsten Elemente der Welt. Das können wir auch - jetzt - schon in Geothermieanlagen in Deutschland ohne nennenswerte Umweltschäden abbauen. Der Große Vorteil von Methanol, die Wiederverwendung der Tankstellen hilft meiner Meinung nach nicht viel, denn die Tankenstellen sind nicht der Flaschenhals in der Infrastruktur.. Methanol, Wasserstoff und E-Fuels werden definitiv eine wichtige Rolle spielen auf dem Weg zur CO2-Neutralität, aber davon werden wir auf absehbare Zeit nicht genug (CO2-neutral) produzieren, um den Individualverkehr betreiben zu können. Das wird eher gezielt für die Anwendungen verwendet werden, wo es wirklich nötig ist. Für extreme Vielfahrer ist das Konzept sicher interessant. Aber wir sind jetzt schon an einem Punkt, an dem ich persönlich sagen muss: die Ladezeiten und Reichweiten sind absolut alltagstauglich. Dabei liegen die größten Fortschritte in der Batterietechnik noch vor uns. Wozu brauchen wir dann noch eine Brennstoffzelle?
Frank Schnaack
Frank Schnaack Vor 4 Tage
Es ist nur logisch, dass hier die "offiziellen Stellen" wegschauen. Elektroautos werden nicht gebaut, um die Umwelt zu entlasten sondern aus wirtschaftlichen Gründen. Man möchte die hohen Co2-Steuern sparen, die jeder Autohersteller zahlen muss, wenn er ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor verkauft. Und mit E-Autos spart man dieses teure Geld. Letztendlich wird soviel Co2 bei der Produktion einer Autobatterie bzw. beim Bau eines Elektroautos produziert, so dass im Vergleich ein Dieselfahrzeug mit Blue-Tec-Technologie 200.000 km fahren muss, um diesen Co2-wert zu erreichen. Und Strom kommt nicht nur aus der Steckdose. Er muss produziert werden. Und momentan ist der Strombedarf durch alternative Energiegewinnung (Solar, Windkraft) nicht ausreichend. Dieser wird dann vom Ausland (Kernenergie, fossile Brennstoffe) dazu gekauft. Somit gilt in Deutschland mit der E-Auto-Politik: vor meiner Haustür ist es sauber; egal, was von anderer Leute Haustür liegt. Und selbst wenn Deutschland "Klima neutral" mit seinem Co2 wäre ... gemessen an dem gesamten Weltausstoß würden wir nur 0,04% zu der CO2-Reduktion beitragen. Und über die Probleme der Umweltbelastung bei der Entsorgung von Batterien und Elektroschrott (der nicht recycled werden kann) reden wir natürlich erst in Jahren. Aber alle huldigen den Grün*innen (Öko ist super). Wir haben eine verlogene Umweltpolitik und die Masse der Deutschen fällt darauf herein. Klimawandel klar, Den gab es bereits vor hunderten vor Jahren. Wer aber den Regenwald abholzt (Klimaanlage der Welt) und die Meere mit Plastikmüll verschmutzt (Störung des Austausches von O2 und CO2 im Meer, sowie Störung des Meeresbiotops), der muss sich nicht über Naturkatastrophen wundern. E-Autos bekämpfen nur symbolisch die Symptome und machen die Autoindustrie und die Lobby drumherum reich ... auf Kosten eines jeden von uns! Es gibt, wie in dem Film gezeigt wurde, bessere, preisgünstigere und smartere Lösungen. Leider widerspricht diese Lösung der Wirtschaftsstrategie der Autoindustrie mit ihrer Lobby. Erst wenn das letzte E-Auto vom Band gelaufen ist und hier die seltenen Metalle fast erschöpft sind, dann wird diese Alternative genommen. Weil man dann den Bürger wieder mit einer "neuen Innovation" das Geld aus der Tasche ziehen kann. Umweltschutz? Für die Natur sein? Zukunft orientiert? Nicht die Wirtschaft und nicht die Politik! Traurig aber wahr!
Bernd Borte
Bernd Borte Vor 4 Tage
Also die 200.000 km entsprechen nicht den aktuellen Zahlen. Ein Elektroauto hat sich schon - viel - früher CO2-technisch amortisiert, mit dem - jetzigen - Strom-Mix. Dabei ist der Großteil des Energieaufwands für die Batterieherstellung ebenfalls elektrisch und kann damit schrittweise CO2-neutral werden. Für Diesel, auch für Blue-Tec, ist da nicht mehr viel Verbesserungspotential. Die Konzepte für einen schrittweisen Umstieg auf komplette regenerative Energiegewinnung stehen auch schon lange. Es fehlt nur am politischen Willen das endlich in die Tat umzusetzen (Stichwort: Mindestabstand Windkraftanlage). - Jedes - Land trägt nur wenige Prozent zum Gesamt-CO2-Ausstoß bei. Selbst die Länder, die das meiste CO2 ausstoßen. (Deutschland lag 2019 übrigens bei 1,98%.) Wenn wir jetzt in CO2-neutrale Technologien investieren, dann sind wir in Zukunft diejenigen, die diese Technologien und das Know-How exportieren können. Oder wir überlassen das Japan, Korea, China und den USA und sind dann in 10 Jahren diejenigen, die aus dem Ausland Expertise einkaufen. In Wirklichkeit, sind - alle - Industrienationen der Welt gerade endlich dabei ihren Energiesektor zu reformen! Selbst China hat angekündigt seinen Ausstoß um 60-65% bis 2030 senken zu wollen, tendenziell sogar früher. Das könnte ein riesiger Markt für uns sein. Oder wir verschlafen das halt weiter, weil wir uns damit heraussreden, dass wir ja eh nichts alleine ändern können. Und natürlich werden E-Autos gebaut, um CO2-Steuern zu sparen. So funktioniert Wirtschaft! Wenn es keinen finanziellen Anreiz gibt, passiert garnichts. Darum brauchen wir ja eine CO2-Steuer! Und wer hat ihnen erzählt, dass wir E-Auto-Batterien nicht recyceln können? Wir haben - jetzt - schon Recycling-Konzepte mit denen wir den Großteil der Rohstoffe zurückgewinnen können! "wie in dem Film gezeigt wurde" - In dem Film hier wurde jede Menge schlecht recherchiert und falsch dargestellt, anstatt dass "Alternativen" aufgezeigt wurden. Die Autos in dem Video sind Elektroautos mit vollwertiger Traktionsbatterie. Die Technologie ist eine - Ergängzung - zum E-Auto!
alexb
alexb Vor 4 Tage
Mir gefällt dieses Konzept sehr gut! Gratulation an den Entwickler! Ich hoffe das Projekt wird weiter gefördert. Das reine Batterieauto hat aus meiner Sicht keine wirkliche Zukunft. Schade nur, dass die Politik immer an sich und mittelalterlich denkt. Mir persönlich gefällt die Haltung des Mannes von Daimler nicht. Steht einfach nur da und äußert Kritik mit verschränkten Armen, sehr unhöflich und stur! Das einzigste Problem was mir nicht so gefällt an dem Konzept ist die Aussage der TUM, dass das Gemisch in Afrika hergestellt werden muss, welches dann bestimmt nicht mit einer Pipeline, sondern mitn Schiff nach Europa kommen wird. Vielleicht gibt es dafür aber noch ne elegantere Lösung
Kobel Rudolf
Kobel Rudolf Vor 4 Tage
Ich würde die Chinesen anfragen.
MrChristianLassen
Ich wünsche Ihnen jetzt schon viel Spaß machen Sie sich auf die Geschichte von Don Quijote und Sisyphos wie sie gegen Korinthenkackende Windmühlen kämpfen aus Strom!!!!🤣🤣🥰
Black Martin
Black Martin Vor 5 Tage
Tut doch nicht so vor 120€ Gab es Serien mäßig Elektro Autos Bei manchen sogar Rekord Reichweite von 1850 km Beweise ? Archiv Zeitungen Hört auf seit hunderte Jahren die Bevölkerung auszurauben und anzulügen Medien sind mit schuld dreckige Lügner Es reicht langsam
Andreas Heim
Andreas Heim Vor 5 Tage
Ob Tesla dafür ein Ohr hat ?
Bernd Borte
Bernd Borte Vor 5 Tage
Unwahrscheinlich. Es gibt gute Gründe dafür, dass die Industrie weg von dem Konzept ist. Z.B. die Frage - warum - Methanol im Moment günstig ist und wieviel CO2-neutrales Methanol kosten wird.
Christian Demelbauer
Die Infrastruktur für die Elektroautos zahlt die Allgemeinheit.(bei 16.28)
Ronny Lux
Ronny Lux Vor 5 Tage
Tja... Da fehlt Lobby... 👌
Bernd Borte
Bernd Borte Vor 5 Tage
Frag dich halt - warum - die Lobby dafür fehlt, - warum - hier ein paar wichtige Fragen in dem Beitrag zu kurz kommen und - warum - der Beitrag die E-Mail von Herrn Lamm falsch zitiiert.
Werner Langbauer
Werner Langbauer Vor 5 Tage
An das BR Team: Bitte dran bleiben und weiter im TV und Radio berichten!!! Denn wir haben im Bericht gesehen wie enorm viel Eure BR Reportage gebracht hat, dass plötzlich wieder Bewegung rein kommt. Danke im Voraus!
Werner Langbauer
Werner Langbauer Vor 5 Tage
Unbedingt weitermachen, diese Lösung ist einfach genial und gibt die Fahrweise der Zukunft vor: Entspannt, mit mäßiger Geschwindigkeit, dann reicht die Versorgung der Methanol-Brennstoffzelle. Zum flotten Beschleunigen oder Überholen unterstützt die Batterie. Geniale Idee und Erfindung, meinen höchsten Respekt als Ingenieur an Herrn Gumpert!
Just Curious
Just Curious Vor 4 Tage
@Bernd Borte In einem Interview, das Gumpert anlässlich der Kritik an diesem Beitrag gegeben hat, ist von 25 kWh pro 100 km bei 130 km/h die Rede. Also eine Leistung von 32,5 kW für 130 km/h. Mehr als das Doppelte der 15 kW Brennstoffzellenleistung. Angeblich habe der Redakteur die Fähigkeiten potenzieller zukünftiger Methanol-Brennstoffzellenautos mit den realen Fähigkeiten von Nathalie durcheinandergebracht. Ich meine allerdings, von Gumpert selbst auch schon ähnlich unrealistische Angaben gehört zu haben.
Bernd Borte
Bernd Borte Vor 5 Tage
Wenn der BR weitermacht, dann aber bitte mit einem Reporter, der sich keinen Bären aufbinden lässt und auch die kritischen Fragen stellt. Zum Beispiel - warum - Methanol im Moment günstig ist und wieviel CO2-neutrales Methanol kosten würde (Spoiler. ca. das Dreifache). Das Konzept ist auch nicht neu, sondern nennt sich Range-Extender. Im Video wird zwar eine Pufferbatterie erklärt, aber beide "Methanolfahrzeuge" sind in Wirklichkeit vollwertige Elektroautos mit Range-Extender. Das ist ein interessantes Konzept für extreme Vielfahrer, aber das steht nicht in Konkurrenz zu E-Autos, sondern ist eine Ergänzung. Die Meinung von Herrn Lamm wird da auch falsch im Video wiedergegeben. Und dass die "mäßige" Geschwindigkeit bei 130 km/h liegen wird, wie Herr Gumpert behauptet, darf bezweifelt werden. Die effizientesten E-Autos auf dem Markt verbrauchen ca. 18 kWh auf 100km bei Tempo 130. Das entspricht ca 23W benötigter Leistung, die mit Sicherheit nicht aus einer 15kW Brennstoffzelle gedeckt werden kann. Als "Notlaufgeschwindigkeit" bei leerem Akku gibt Gumpert selbst 50 km/h im Technischen Datenblatt an. Das finde ich ist eher ein realistischer Wert für ein 2-Tonnen-Fahrzeug, das mit 15 kW betrieben wird.
Markus Reithofer
Markus Reithofer Vor 5 Tage
Jeder Mensch mit Abitur sollte in der Lage sein, zu erklären, warum dieses Konzept ganz grundlegend scheitern muss. Das Thema Wirkungsgrad wird hier zwar kurz angeschnitten, aber bei weitem nicht abschließend behandelt. Jeder Energieträger, zu dessen Herstellung mehrere Zwischenstufen erforderlich sind, wird einen schlechteren Wirkungsgrad haben, als eine möglichst direkte Nutzung der erzeugten Energie. Schon bei Grünem Wasserstoff sieht es hier gegenüber direkt gelieferter Elektrizität sehr schlecht aus und bei Grünem Methanol ist es schlicht katastrophal. Ohne Frage muss stets die gesamte Ressourcenkette für Herstellung, Betrieb und Entsorgung eines Fahrzeugs herangezogen werden, um sinnvolle Vergleiche anstellen zu können. Ja, auch Batterien verbrauchen Ressourcen, und ja, auch Brennstoffzellen tun dies. Beides mag eine Rolle spielen, wenn das damit betriebene Fahrzeug nach 10.000 km wieder entsorgt wird. Bei 300.000 km hingegen kaum. Und ja, ehe man z.B. Windenergie sinnlos verpuffen lässt, weil man sie gerade nicht benötigt bzw. noch nicht anders speichern kann, stellt die Produktion von E-Fuels (am besten Wasserstoff) eine sinnvolle Übergangslösung dar. Diese sind dann allerdings am effizientesten für den Flottenbetrieb einzusetzen.
Bruno Wissing
Bruno Wissing Vor 5 Tage
Kein Wunder, dass sich niemand für dieses Konzept interessiert. Aus 100 verwendeten kWh bleiben bei den ganzen umwandlungsverlusten wieviel kWh übrig? 13? Während der Ioniq 5 in 5 Min ca 100km lädt.
Martin Schiester
Martin Schiester Vor 5 Tage
Finde ich wirklich gut, leider wird nicht wirklich über die Kosten gesprochen.
Albert HAM
Albert HAM Vor 5 Tage
die Klugscheißer sterben einfach nicht aus. Sie können einfach nicht sachlich abwägen weil sie dann zu geben müssten dass das Konzept wo sie unterstützen zum Scheitern verurteilt ist!!!
Bernd Borte
Bernd Borte Vor 5 Tage
Ja. Methanol wird niemals massentauglich werden. Das wird wichtig in Zukunft, aber ist für den Individualverkehr einfach keine praktikable Lösung. Da ist die E-Mobilität eindeutig der richtige Weg, aber bis das wirklich alle Menschen verstanden haben, müssen wir wohl weiter schlecht recherchierte Fernsehbeiträge ertragen.
Albert HAM
Albert HAM Vor 5 Tage
es passt halt einfach nicht in die Gander von Merkel und den Grünen die haben sich jetzt auf Elektroautos festgefahren und würden einen Fehler zugeben wenn Sie diese wieder negieren!!!
Marco Gollas
Marco Gollas Vor 5 Tage
Diese Techniken sind seit den 80ern bekannt und die Pläne wurden nur zurückgehalten um die Öllobby nicht zu verstimmen, korrupte Parteien brauchen ja Spenden.
Bernd Borte
Bernd Borte Vor 5 Tage
Die Öllobby wäre doch Profiteur von Methanolautos! Dann hätten die weiter einen Markt für Erdöl im Individualverkehr! Immerhin ist Methanol im Moment nur günstig, weil es aus fossilen Brennstoffen hergestellt wird. Die Industrie arbeitet auch seit den 80ern an Methanolautos und da werden keine Pläne zurückgehalten. Die Industrie kann auch komplett frei entscheiden, wie sie CO2-Flottenziele erreicht. Wenn Methanolauto so toll wären, würden wir jetzt Methanolautos bauen.
SpitfireMkIIFan
SpitfireMkIIFan Vor 5 Tage
Wieso Öllobby, die würde eine wesentliche ROlle spielen dabei. Die MEnge an Methanol, die wir bräuchten, könnenw ir unmöglich gründ herstellen.
wildtom
wildtom Vor 6 Tage
❗Nicht nur die "eine Aufladezeit" , er muss ständig Aufladen... und dann noch "ohne Heizung" fahren!!! (E-Auto sind nunmal dagegen kacke...)
Bernd Borte
Bernd Borte Vor 5 Tage
Nö. Das ist halt ein Stadtauto aus dem Jahre 2013 von dem etwas verlangt wird, wofür es nie gedacht war. Wenn du in einen 2013-er Smart in den Kofferraum ne Brennstoffzelle einbaust, dann fährt der halt weiter als ein 2013-er Smart ohne Brennstoffzelle im Kofferrum. Oh Wunder! Da könnten wir genauso ein Fahrrad mit nem Moped vergleichen und uns beim Fahrrad wundern, warum wir selber treten müssen. Vergleich das mal mit nem modernen E-Auto. Dann hast du in 5-10 Minuten 100 km Reichweite nachgeladen - und - die ganze Fahrt über die Klimaanlage laufen.
Gerhard Lassnig
Gerhard Lassnig Vor 6 Tage
Politik hat sich wieder einmal zu früh und auf das falsche System festgelegt. Im Moment ist das Brennstoffzellen- Auto des Hrn. Gumpert noch zu teuer - man müsste sich ausrechnen wie das bei klein und Mittelklasse Fahrzeugen in Serienproduktion aussehen könnte. Die Elektroautos tragen jedenfalls nicht wesentlich zum Umweltschutz bei - Batterien sind Umwelt- Bomben. Ich möchte nicht mit einem Elektro- Fahrzeug stranden.
Schabracken Tapir
Zur Info: Das hier vorgestellte Auto hat eine große Batterie. Die Reichweite und die Fahrleistungen erreicht es nur aufgrund der Batterie. Warum sind Batterien "Umwelt-Bomben"?
Bernd Borte
Bernd Borte Vor 4 Tage
Also, ich verstehe nicht wo diese Schwarzseherei herkommt. Lassen wir mal technologische Fortschritte außen vor und konzentrieren uns darauf, was mit heutiger Technologie möglich ist: Elektroautos sind - jetzt - schon über ihre Lebenszeit hinweg umweltfreundlicher als Verbrenner. Lithium können wir - jetzt - schon in Geothermie-Anlagen in Deutschland gewinnen. Für Kobalt gibt es - jetzt - schon Alternativen. Akku-Recycling ist - jetzt - schon in der Lage die Materialien aus Akkus zurückzugewinnen. Moderne E-Autos können - jetzt - schon in 5-10 Minuten 100 km Reichweite nachladen. Mit dem Ioniq 5 ist - jetzt - schon das erste Elektroauto auf dem Markt, das - andere - Elektroautos laden kann.
Gerhard Henke
Gerhard Henke Vor 6 Tage
Man kann uns nur wünschen, dass sich die wirklich ökologischen Trends durchsetzen. Nach etwa 7 Jahren lassen die Akkus heutiger E-Autos nach. Schätzungsweise nach 12 Jahren ist Schluss. Dann wird das E-Auto verschrottet. Das macht nur Sinn, wenn dann 600000km zurückgelegt wurden (Carsharing). Ansonsten wird kein E-Auto meine Altautofahrer CO Bilanz toppen. Ab davon ist das ganze für den Halter (oder die Steuerzahler) finanziell ein Fiasko! Wann wird eine genormte Akkutechnologie vom Gesetzgeber vorgeschrieben und dazu die Möglichkeit des kostengünstigen Tausches (nach 7 oder mehr Jahren). Dann würde eventuell ein Schuh daraus... Bis dahin bleibt es ein konsumtreibender Gag auf Kosten der Umwelt und der Allgemeinheit. Man darf hoffen, dass irgendwann eine Partei mit intelligentem Personal den Verkehrsminister stellt! Bis dahin halten Sie bitte durch Herr Gumpert!
Bernd Borte
Bernd Borte Vor 4 Tage
Nach 7 Jahren soll Schluss sein? Wie kommt es dann, dass Hersteller 8 Jahre Garantie auf den Akku geben? Ein E-Auto toppt - jetzt - schont die CO2-Bilanz von Verbrennern und dabei stehen die großen Fortschritte in der Batterietechnik und CO2-neutralen Fertigung noch aus. Akkutausch ist doch auch jetzt bei den Fahrzeugen schon möglich. Je nach Hersteller können einzelne defekte Akkuzellen einfach getauscht werden. Leider halt nicht Herstellerübrgreifend. Aber bei einem ausreichend großen Markt wird es definitiv Drittanbieter-Akkus geben.
SpitfireMkIIFan
SpitfireMkIIFan Vor 5 Tage
...und eine Brennstoffzelle, die auch nur ein galvanisches Element ist, hält ewig? Eher haben wir hier noch weniger Erfahrung damit, wissen aber, dass die defekte Brennstoffzelle den Wert des 65 kWh Akkus an Bord um ein mehrfaches überschreiten wird.
Allen Kemmett
Allen Kemmett Vor 6 Tage
.. kinda like looking at Tesla 20 years ago #FACEPALM
Renuntius
Renuntius Vor 6 Tage
Na klar! Gleich nach dem Warpantrieb! :-)
Uwe Neumann
Uwe Neumann Vor 6 Tage
Hört sich besser an, als der E-Irrsinn
Bernd Borte
Bernd Borte Vor 3 Tage
@Uwe Neumann Ich glaube, wer glaubt, dass CO2-neutrales Methanol günstig sein wird, ist eher das "Träumerle". Das wird ca. das Dreifache für die gleiche Reichweite kosten.
Uwe Neumann
Uwe Neumann Vor 3 Tage
@Bernd Borte Träumerle. Prinzip schaun wer ma
Bernd Borte
Bernd Borte Vor 4 Tage
Alle Autos in dem Video sind Elektroautos mit einer vollwertigen Traktionsbatterie, die man im Alltag laden anstatt tanken wird.
S-Channel
S-Channel Vor 6 Tage
CO2 + Komplexität wie bei dem Verbrennungsmotor + Batterie... Alternative ja, aber nicht besser!
Rasputin
Rasputin Vor 6 Tage
warum ist der Scheuer eigentlich noch im Amt.?
Rasputin
Rasputin Vor 6 Tage
man sieht das Stahlseil,schämt euch Audi.
Supper Weiss
Supper Weiss Vor 6 Tage
Jahrtausende hat der " Körnermotor = Hoppehoppereiter" klimaneutral funktioniert. Und der laufende Mensch hatte weniger Bauchumfang.
enasnI127
enasnI127 Vor 6 Tage
Crowd Funding, Herr Gumpert! Einfach mal auf die Investoren scheißen und die Bürger entscheiden lassen. Ich persönlich würde definitiv ein paar Euro spenden.
enasnI127
enasnI127 Vor 6 Tage
Die EU Klimaziele müssen erreicht werden...so ein dummes Gelaber! Die Rohstoffe für Akkus werden außerhalb der EU produziert, sodass dort die Umwelt komplett den Bach runtergeht.
SpitfireMkIIFan
SpitfireMkIIFan Vor 5 Tage
Geht sie genauso viel oder wenig wie bei der Förderung von Eisenerz, Bauxit oder auch nur Erdöl für den Verbrenner.
Ham Burger
Ham Burger Vor 6 Tage
Die Mafia der Autokonzerne will selber das große Geld verdienen und mag deshalb keine unabhängige Konkurrenz die vom Geldfluß etwas abschöpfen könnte sondern ärgert sich daß sie das nicht selbst hingekriegt hat.
Bernd Anders
Bernd Anders Vor 7 Tage
Um die großen Klimaziele bis 2030 zu erreichen braucht man auch genügend Strom, der dann aber nicht vorhanden ist. Nach Abschalten der meisten Kraftwerke, kommt dann der Strom woher? Wenn aber das Klima sich dadurch gar nicht beeindrucken läßt, was macht man dann?
Bernd Borte
Bernd Borte Vor 4 Tage
Der Strom kommt aus regenerativen Energien und Speichermöglichkeiten mit Gaskraftwerken als Puffertechnologie bis die Speichermöglichkeiten weit genug ausgebaut sind. Das Klima wird sich davon nicht beeindrucken lassen. Das menschengemachte CO2, das jetzt in der Luft ist, wird weiterhin das Klima erwärmen. Wir betreiben den Aufwand, um die Erderwärmung auf 1,5-2° zu begrenzen, damit wir Lebensräume nicht komplett über den Haufen werfen. Um das Klima zu "beeindrucken" müssen wir CO2-Rückgewinnung betreiben. Das wird auf absehbare Zeit aber nicht in ausreichendem Maßstab möglich sein.
Hans-Walter Rievers
Sehr interessanter Beitrag aber leider wieder mit Antworten und Andeutungen die doch viel offen lassen! Was kostet denn die Brennstoffzelle und wie wartungsarm oder aufwendig ist sie? Ein E-Motor kann jeder Elektiker auf der ganzen Welt ohne Probleme reparieren! Aber auch den Strom kann er sich per PV-Modul vom Dach ins Auto holen und braucht so "kein Geld"! Das dürfte beim anderen Treibstoff anders sein, denn auch in der Sendung wurde ja angedeutet, der Treibstoff muss aus Afrika kommen damit er einigermaßen ins Gefüge passt! Hier also wieder eine Abhängigkeit von Drittländern und es kommen dann ja auch noch die Transportkosten zum Kraftstoff! Also fast wie jetzt bei den Verbrennerstoffen die Linie von der Herstellung bis zur Zapfsäule wird einfach mit den Kosten ausgeblendet! Redaktion in der Schule hätte man dafür eine glatte 5 bekommen!
Herr Mann
Herr Mann Vor 7 Tage
Habe jetzt nicht alles durchgelesen. Mich hätte ein Vergleich, unter wirklich gleichen Voraussetzungen interessiert,. Nicht einer mit und einer ohne Heizung an. Es wird doch immer irgendwie gemogelt ...!
Bernd Borte
Bernd Borte Vor 4 Tage
Unter wirklich gleichen Vorraussetzungen? Dann sollte man vielleicht kein veraltetes Stadtauto ohne Brennstoffzelle im Kofferraum mit einem veralteten Stadtauto mit Brennstoffzelle im Kofferraum vergleichen. Da kann ich auch ohne Reichweitentest vorhersagen, welches Auto mehr Reichweite hat. Ich kann dir auch jetzt schon sagen, welches Auto den "Bierkasten im Kofferraum"-Test besteht. Der gesamte Vergleich ist von vorne bis hinten Unfug.
Joey Pineapple
Joey Pineapple Vor 7 Tage
Richtig gutes Konzept. Für einen erschwinglichen Preis würde ich da auf jeden Fall zuschlagen. Alles Gute dafür!
Joachim Keinert
Joachim Keinert Vor 7 Tage
Interessantes Konzept, allerdings wird hier auch CO2 ausgestossen. Übrigens: Der Audi Quattro auf der finnischen Skisprungschanze wurde ja mit einem Seil hochgezogen, das erkennt ein man wenn man sieht wie der Schnee vorne mittig hochspritzt bei 10:45. Das war ein früher Fake aus 1986.
Ich Binns Binns
Ich Binns Binns Vor 7 Tage
HMMMM ..... sicher ist im PKW bereich der "ZUG" abgefaren ..... aber im transportwesen luftfahrt und beim militär ist das doch die optimale lösung ?
Just Curious
Just Curious Vor 7 Tage
Luftfahrt wohl kaum, dafür ist Gewicht und Raumbedarf pro Leistung zu hoch.
Austrasier
Austrasier Vor 7 Tage
Ich begreife einfach nicht warum man jetzt schon in der Automobilität Standards oder richtungsweisende Technologien für die Zukunft bindend festlegen will, wo es doch vielleicht erst einmal besser wäre, verschiedene Varianten der Energieversorgung für Automobile in der Praxis zu testen und so einen wirklichen Wettbewerb der verschiedenen Techniken auf diesem Gebiet zuzulassen und sich dann für die beste Variante oder aber auch für einen Mix an Techniken zu entscheiden. Sicher, es geht um Planungssicherheit für die Autokonzerne, in welche Richtung es gehen soll. Aber so, wie es im Moment läuft kommt das eher Denkverboten für jene gleich, die in andere Richtungen denken. Wollen wir wirklich mehr Umwelt- und Klimaschutz in der Autobobilität, dann darf es aber solche quasi "Denkverbote" nicht geben. Auch das Aus für den Verbrennungsmotor in der EU bis zum Jahr 2035 ist ein solches "Denkverbot". Es ist doch nicht der Verbrennungsmotor der das Klima schädigt, sondern das, was darin verbrannt, bzw. am Ende aus dem Auspuff kommt. Davon, wo bei E-Autos die Energie her kommt, und über das, was am Ende an Batterien auf die Deponie kommt, davon redet die Automobilindustrie beim Verkauf ihrer neuen E-Modelle kaum. Gerade so, als ob derlei Umweltüberlegungen keine Rolle mehr spielen, wenn das Auto keinen Auspuff mehr hat.
Micha Mertens
Micha Mertens Vor 7 Tage
ist doch relativ einfach: Herrn Gumperts tolle Idee passt den Politik-Eliten und deren Strippenzieher*innen nicht in den Kram, daher wird es nicht beachtet bzw. gefördert....es geht hier schon lange nicht mehr um innovativen Erfindergeist...sondern nur noch um Ideologie. Vermutlich wird man Herrn Gumpert nun versuchen irgendwas rechtsradikales oder antisemitisches anzudichten um Ihn als Persona non-grata abzustempeln.
Axel F
Axel F Vor 7 Tage
Klasse solch ein E-Auto das ist Innovation, volle Unterstützung
CRiTiCA
CRiTiCA Vor 8 Tage
INNOVATION wird durch krankhaftes "wirtschaftliches Denken" etablierter, alter Systeme u. IndustrieMonopolisten strategisch MASSIV ausgebremst! Gleiches gilt für PatentTrolle! Hinweis: Die Natur ist das älteste OPEN SOURCE SYSTEM dieser Welt!
perBremer
perBremer Vor 8 Tage
Abhängig von Nord Afrika. Danach habe ich abgeschaltet .
partyfotoautomat
partyfotoautomat Vor 8 Tage
42% Ohne Heizung ... Ein Witz ;)))))
The Great Awoken
The Great Awoken Vor 8 Tage
Der Kurs der Industrie und der Politik is festgelegt. Das ist Planwirtschaft und Klüngelei mit der Industrie. Mehr nicht!
Timo Baihl
Timo Baihl Vor 8 Tage
...vielleicht das Konzept in dem Land verkaufen, in welchen bereits der Transrapid erfolgreich ist.
Slava Stelle
Slava Stelle Vor 8 Tage
"..Zug abgefahren "..Nur in die falsche Richtung.
Kanal FK Meferro
Kanal FK Meferro Vor 8 Tage
3 min tanken und 800 km fahren Das ist das was ich brauche und nicht 24 stunde an der Steckdose für 300 km Ja Liebe Deutsche Ihr habt Sie , die menschen die es drauf haben und visionen verwirklichen , aber mit dieser ignoranz der Politik wird dat nix
Just Curious
Just Curious Vor 7 Tage
Mit Nathalie sind die 3 Minuten tanken und 800 km fahren allerdings noch nicht drin, dafür ist ihr Methanoltank mit 65 Litern zu klein (reicht für gut 400 km). Wenn man wirklich die 800 km Reichweite will, muss man auch die große Lithium-Ionen-Batterie zuerst voll aufladen. Beschränkt auf 15 kW Brennstoffzellenleistung würden die 800 km außerdem eine sehr zähe Angelegenheit, anders als im Beitrag behauptet reicht das für keine 100 km/h. Es soll inzwischen übrigens auch schon Ladestationen mit etwas mehr Leistung als eine normale Steckdose geben. Da reicht dann auch eine halbe Stunde laden für 300 km (100 kW ~ 10 km Reichweite pro Minute laden).
Rain Bow
Rain Bow Vor 8 Tage
Es gibt massig umweltfreundliche Lösungen. Aber an allem hängen Arbeitsplätze - also Steuereinnahmen. Und die Autokonzerne wollen auch leben und das nach wie vor sehr gut. Die Politik will in deren Aufsichtsräte und damit ist klar, warum so etwas kaum vorwärts kommt. Lieber Klimawandel und zusehen, wie in NRW Häuser absaufen und Menschen sterben. Es fliegt uns um die Ohren. Einziger Trost: auch "denen da oben" wird es um die Ohren fliegen.
Eugen K
Eugen K Vor 8 Tage
Ich finde es sehr schade das die große Automobilindustrie durch den bau der Elektrofahrzeuge so stark vom Staat mit finanziert wird und die ganze Welt versteift sich auf purem Elektoantrieb. Das es für solche Ideen oder auch für andere Alternativen kein platz gibt wird sich kaum ändern. Den um jetzt die Richtung zu ändern wäre es für viele Politiker wie vor das Messer zu laufen. Den es würde einfach zuviel Geld in den Ausbau und in Verkauf der Elektrofahrzeuge gesteckt und Fehler passieren in der Politik niamals. Ich wünsche dem Mann viel Erfolg und hoffe das sein Konzept durch kommt
APHI FPV
APHI FPV Vor 8 Tage
Immer wieder die gleiche Schote - eine scheinbar tolle Technologie, die sich in der Praxis im aktuellen Stand gar nicht durchsetzen kann (hier muss man einfach mal absolute Zahlen in die Formeln eintragen und aufsummieren) wird gehyped... und wenn keiner drauf anspringt wird munter mit dem Finger gepointed - notfalls als investigativer Beitrag. Das hatten wir schon bei dem angeblichen Ölfilter, der alle Ölwechsel im Auto für immer sparen würde (von so einer dummen Story konnte man echt nur technikferne Journalisten überzeugen) - davon redet heut kein Mensch mehr und in der Branche weiß jeder, dass das ein Hoax war. Das haben wir bei den angeblich so tollen schnellen Brütern, bei denen gerade die Schwurbeler immer wieder behaupten, man müsse doch nur ein bisschen mehr in Forschung investieren und schon sei Atomkraft wieder super (Es gibt genug Forschung dazu die sehr klar macht, dass das kein einfaches und schon gar kein sicheres Vorhaben ist) - Nun haben wir hier die nächste Rube Goldberg Maschine (es sind immer irgendwelche Konstruktionen, die Energie auf neue faszinierende Art und Weise wandeln), von der behauptet wird, sie könne Welt retten... man müsse nur eine komplett neue Infrastruktur aufbauen, einen Stoff mühsam unter Aufopferung von riesigen Landwirdschaftsflächen gewinnen und schön könnte man Elektroautos flüssig betanken. Verschwiegen wird auch hier wieder die unglaubliche Ineffizienz der Gesamtrechnung, die Tatsache, dass dieser Gumpert Prototyp eine gleichgroße Batterie wie ein Elektroauto insich trägt (man also im Vergleich zum EV keine Rohstoffe spart, sondern tatsächlich noch mehr drumherumrum baut), der Fakt, dass diese Brennstoffzelle mehrere Stunden braucht, diesen Akku zu laden (Der Wagen kann also auf sportlicher Fahrt nur vom Akku zehren, weil die Zelle nicht hinterherkommt) und das Gesamtsystem dank vielfacher Wandlung von Energie erheblich ineffizienter ist, als wenn man den Akku direkt aus dem Stromnetz lädt. Und wo soll der Besitzer dieses Einhorns - äh, der Nathalie, Literweise reines Methanol herbekommen? Tatsächlich ist Ladeinfrastruktur z.B. im Vergleich zu Tankstellen und gerade im Vergleich zu H2-Tankstellen erheblich günstiger und leichter umzusetzen, also gar kein wirklich großes Problem, nur eine aktuell dicke Hausaufgabe. Man kann hier eine einfache Grundregel betrachten: Je mehr man Energie hin- und herwandelt, umso weniger davon bleibt nutzbar am Ende übrig - umso ineffizienter ist das Gesamtsystem also. Gerade deshalb gewinnen batterieelektrische Autos, weil der Strom direkt geladen und für die Bewegung entladen wird und nur die Ladeverluste übrig bleiben. Jede weitere Wandlung von Strom in eine reaktive Chemikalie (H2, Methanol, Synthetischer Kraftstoff, etc.) und Rückwandlung im Auto (via Brennstoffzelle oder Verbrennungsmotor) erhöht die Ineffizienz weiter enorm. Und chemische Kraftstoffe haben auch erheblich höhere Transportverluste als Strom. Was narrativ also meist toll klingt (irgendwie ist diese hin- und herwandelei von Energie total faszinierend und schön in Stories zu packen), ist physikalisch und ökonomisch fast immer ziemlicher Blödsinn. Und ein Europa, das ganz Nordafrika als Energielieferant versklavt, wird generell nicht funktionieren. Sämtliche Versuche, dort "grüne" Energie zu produzieren, haben bisher sämtliche Erwartungen enttäuscht. (Egal ob Infrastruktur, Transportkosten, Politikrisiko, ineffiziente Solarzellen aufgrund von Hitze und Sand, zu heiße Sun-Tower..., Wassermangel für Methanol und Ethanol-Gewinnung über Landwirtschaft, etc...) Die Vergleichsfahrt war ja auch mal einfach nur vollkommen lächerlich. Ein Auto mit Batterie fährt logischerweise nicht soweit wie ein Auto mit der gleichen Batterie plus Brennstoffzelle und vollem Methanol-Tank. Wer mehr Energie mit sich herumfährt, kommt auch weiter. Großartiges Testresultat. Und beide kommen gleich schnell ins Ziel abgesehen vom Laden, weil beide - suprise - mit gleicher erlaubter Geschwindigkeit auf der Straße fahren? Wow, dafür brauch ich ne Vergleichsfahrt. "... diese Probleme [laden] hat Gumpert nicht, er fährt noch bis München..." - ja, wenn er den Beifahrersitzt voller Methanolkanister lädt, schon. Und wo kommt der Nachschub dafür dann her? Der EV-Kollege hat auf der Strecke mittlerweile genügend Lademöglichkeiten, k.a. wo man große Mengen Methanol auftreibt. Apotheke wie bei der Jungfernfahrt vom Benz Motorwagen 1? Gumpert vs. Prof am Ende auch lustig: "EVs werden ja auch gefördert, dann kann man doch auch das hier fördern. Dann isses auch nich teurer, wenn man nur soviel davon fördert, dass es eben nicht teurer ist." Wovon träumt er eigentlich nachts... Sein Auto ist ein EV+Brennstoffzellen-Hybrid. Natürlich wird das teurer, ineffizienter, schwerer, anfälliger etc. Und natürlich hat der Staat mittlerweile eine Entscheidung gefällt und setzt nun auf E-Mobilität, Ladeinfrastruktur und E-Autos. Und warum? Weil die in der Summe als Flotte den geringsten Gesamtenergiebedarf haben, dabei den geringsten Infrastrukturinvest aufweisen und Akkutechnologie das größte Entwicklungspotenzial aufweist. Ganz einfach. Und jetzt wird hier im Beitrag erwartet, wir investieren noch in 5 andere Einhorn-Technologien - das ist komplett naiv. Dann hätten wir am Ende einen wilden Mix ineffizienter hochkomplexer nutzloser Technologien, kriegen keine davon groß genug um sie günstig zu bekommen und als Gesellschaft stehen wir damit immer weiter ab gegenüber anderer Industrieländer, die auf das richtige Pferd gesetzt haben - und hätten kein Geld mehr, das dann noch zu ändern. Wenn der Herr Gumpert will, dass seine Technologie einen Durchbruch erlebt, muss er sie halt auch soweit bringen, dass sie einen echten Vorteil gegenüber Verbrennern oder reinrassigen EVs liefert. Das Ding hier ist nichts weiter als ein Experiment und Technologieträger, dafür ist es auch super und lehrreich und es ist wirklich total gut, so eine Idee mal umzusetzen (wir müssen lernen und über den Tellerand schauen und experimentieren und nachmessen!). Aber nach den ersten Prototypen einer Einhorn-Technologie rumjammern, dass keiner so eine ineffiziente Ruby Goldberg-Maschine kaufen und fördern will, ist echt realitätsfremd. Und ihr vom BR braucht nen technischen Redakteur, der rechnen kann. Denn mit Narrativen wie faszinierend Energie von A nach B doch gewandelt werden könne und und Interviews vor Edelstahlkanistern gelingt uns die Klimarettung gewiss nicht. Das Ding hier in Zusammenhang mit Gumperts Fingerpointerei hat eher ein Veriss verdient und kein Kontrovers-Magazin-Format.
Frederic B.
Frederic B. Vor 3 Tage
Klasse Beitrag. Leider mit zu wenig Aufmerksamkeit. Unglaublich, wie einseitig ein Bericht produziert werden kann. Der Journalist sollte sich für seine Leistung schämen. Kein einziges Wort zu Nachteilen geschweige denn zu der großen Ineffizienz. Lächerlich sind auch die Visionen des Herrn Gumperts: eine Brennstoffzelle mit 15 kw Leistung. Wie groß wird der Akku denn sein, wenn das Auto innerhalb von 2,5sek auf 100 beschleunigt? Höchstleistung von 400kw? Klingt alles utopisch. Und wie häufig kann man beschleunigen bzw. wie lange vMax halten? Wenn der Akku erstmal leergesaugt ist, dann kann man ja mehrer Stunden warten, bis die Brennstoffzelle diesen wieder auflädt. Gäbe es da nur eine Möglichkeit den Akku innerhalb kürzester Zeit stationär durch Gleichstrom aufzuladen.. Du hast völlig recht. Herr Gumpert möchte ein Akkuauto mit zusätzlicher Brennstoffzelle herstellen. Der Redakteur vermittelt ein völlig realitätsfremdes Bild dieser Invention.
APHI FPV
APHI FPV Vor 5 Tage
@Supper Weiss Right! Methanol wird nichtmal nachhaltig oder aus erneuerbaren Energien produziert. Es wird derzeit aus Erdgas gewonnen und dieser Prozess setzt auch noch CO2 frei (und kostet nebenbei richtig Energie)… da kannste auch einfach weiter nen Benzin-V8 fahren und gut. Der ist dann wenigstens etwas leichter und kurvengängig. Neben dem Sound und schneller Langstrecke so ziemlich der einzige Vorteil, der jenem Kraftmaschinenkonzept noch bleibt.
Supper Weiss
Supper Weiss Vor 6 Tage
Ich sage nur: Sterling - ein ewiges Energiefress-Gespenst.
Holger Steiger
Holger Steiger Vor 8 Tage
...13:50 Der E-Smart war um die 30 Minuten, die das Laden ausgemacht hat, langsamer... Warum hat er nicht geladen wie er gestanden ist und alle gelabert haben? Es sind immer wieder die gleichen Fehler aus der Denkweise der Verbrennerwelt, ich muss zum Tanken anhalten statt ich "Tanke" da wo ich sowieso schon stehe. Gumpert: ... Ich bin hergefahren ohne zu Laden und fahre auch wieder nach Hause ohne zu Laden... Das würde ich auch sagen wenn ich mit einem Diesel/Benziner fahre. Alte Denkweise. Zusätzlich haben sie zum Vergleich ein E-Fahrzeug genommen das den kleinsten Akku (17,6 kWh) und nur 62 kW Leistung hat. Vergleich z.B. mit einem Tesla Model S, Longrange mit ordentlich Leistung. Mit welchen Auto wären sie dann wohl lieber gefahren?
Holger Steiger
Holger Steiger Vor 8 Tage
Dann liefert der "Energiestrang" ca. 25 kW. Leider kommt aus dem Auspuff CO2 raus. Erzeugt man das Methanol jetzt "nachhaltig" aus regenerativen Energiequellen (Strom) so mag die CO2 Bilanz stimmen. Aber leider nicht die Energiebilanz. Denn aus 100% Strom kommen am Ende nur 20% auf die Straße. Das Mehr an Energieverbrauch muss natürlich bezahlt werden. Das heißt die Energiekosten pro Kilometer sind 4-mal bis 5-mal so hoch wie bei reinen BEV. Das werden sich nur die wenigsten leisten wollen. Wenn die E-Auto-Skeptiker jetzt schon sagen, dass der Strom nicht reicht, dann reicht er für diese Art von Antrieb erst recht nicht. Man braucht wie bei einem neuen BEV genauso ein neues Auto oder einen Umbau der vermutlich genauso teuer ist. Der einzige Vorteil bei so einem Methanol-Wasserstoff-Auto ist eine kürzere "Tankzeit". Und wann braucht man das? Vielleicht wenn man mit dem Auto in den Urlaub fährt. Für den Alltagsgebrauch braucht man das nicht. Jedes Auto steht 90% seiner Zeit nur rum. In der Zeit kann z.B. ein BEV laden. Das bedeutet faktisch keinen Zeitverlust. Wir müssen uns von dem Gedanken der alte Verbrennerwelt verabschieden, dass wir zum Tanken fahren müssen. Die meisten BEV haben eine Reichweite von 200 km bis 300 km. Das reicht im Alltag mehrere Tage aus wenn man die durchschnittlich gefahrene Strecke von 40 km am Tag bei PKW betrachtet. Ich persönlich bin froh nicht mehr Tanken zu müssen. Fahre selber einen elektrischen Kleinwagen und muss eine tägliche Strecke von 100 km bis 180 km bewältigen. Das geht problemlos seit 9 Monaten auch im kältesten Winter und geladen wird zuhause.
Erwin Vogel
Erwin Vogel Vor 8 Tage
Unbedingt mit Lilium Jet zusammenarbeiten
Tanju Tekkeci
Tanju Tekkeci Vor 8 Tage
Der Beitrag zeigt doch wieder einmal wie unflexibel Politiker, OEMs, Lobbyisten sind. Man hat sich für eine Variante - zweifelslos nicht die Beste - und diese wird dogmatisch verfolgt. Schon ganz schön traurig.
TheSumsemann
TheSumsemann Vor 8 Tage
Wie immer alles was Innovativ ist wird abgeschmettert! Ich erinnere nur an den Elsbett Motor.
Supper Weiss
Supper Weiss Vor 6 Tage
War sehr effizient, aber fossil!
sensor7575
sensor7575 Vor 8 Tage
Wenn wir ehrlich sind, möchte jeder so ein Auto haben. Aus dem Auspuff kommt nur noch reines Wasser und nur etwas von dem ungeliebten CO2. Aber alle anderen Fahrzeuge, ob betrieben durch fossile Brennstoffe oder Batteriestrom aus Atomkraftwerken stoßen ja ohnehin schon diese Schadstoffe aus. Und die Herstellung einer Batterie ist ökologisch das Schlimmste, was der Erde angetan werden kann. Raubbau an der Natur, Kinderarbeit und Kontakt mit radioaktiver Strahlung bei der Förderung von seltenen Erden. Explosionsgefahr, Parkhaussperre für E-Autos, verminderte Mobilität bei kalten Temperaturen. Lange Ladezeiten, schlechte Infrastrukur. Traurig ist hierbei, dass jeder weiß, dass eine Massenproduktion von Batterien nicht umsetzbar ist und Silizium nicht für Milliarden Autos reicht. Der Strom für die Batterien kommt weiterhin aus (Atom)Kraftwerken und die Entsorgung alter/defekter Batterien wird von allen Unternehmen/Werkstätten abgelehnt. Die Fahrzeuge wiegen gut ein Drittel mehr als herkömmliche Fahrzeuge und demnächst würden die Straßen mit Spurrillen und anderen Schäden belastet. Und wenn dann die Unfälle mit Bränden/Explosionen zunehmen, wird der Bürger aus Angst kein E-Auto mehr fahren wollen. Bis dahin hat sich aber die Wirtschaft/Politik gesund gestoßen und Billionen Euros umgesetzt. Vetternwirtschaft und künstlich erzeugte Aufträge haben die Bilanzen und Gewinne für zugehörige Klienten in astronomische Höhen ansteigen lassen. Das schnelle Geld ist wichtiger als pionierhafte Super-Ideen mit visionärer Zukunftsplanung. Lieber heute schnell einen Euro mit schmutzigen Mitteln eingesteckt, als auf lange Sicht und mit Blick auf unsere Kinder in 10 Cent Schritten die Umwelt bewahrt. Ein Konzept mit Spenden oder Petitionen/Umfragen/Abstimmungen würde Herrn Gumpert über Nacht in eine Position versetzen, wo ihn kein Politiker mehr "vergessen" kann.
Just Curious
Just Curious Vor 6 Tage
"Und die Herstellung einer Batterie ist ökologisch das Schlimmste, was der Erde angetan werden kann. " Schon erstaunlich, was die Gehirnwäsche der etablierten Autohersteller bei manchen angerichtet hat! Und du bringst da einiges durcheinander bzw. bist falsch informiert. Es kommt hier nicht "etwas von dem ungeliebten CO2" aus dem Auspuff, sondern ungefähr so viel wie bei einem Auto mit Toyota-Hybridantrieb (HSD). Jedenfalls viel zu viel, um mit konventionellem Methanol eine klimaschonende Lösung für die Zukunft sein zu können. Mir ist außerdem unklar, wie ein Atomstromauto zum selben Schadstoffausstoß (bzw. CO2-Ausstoß) wie ein Verbrenner kommen soll. Der Strommix verändert sich in Deutschland laufend in Richtung mehr Erneuerbare Energie und weniger Kohle und Atomkraft. Dass Batterieautos "gut ein Drittel mehr" als vergleichbare Verbrenner wiegen ist als generelle Aussage eine Übertreibung. Und im Falle von Nathalie hier kommt zur schweren Batterie (68 kWh) auch noch das schwere Reformer-Brennstoffzellensystem und der Methanoltank dazu. Weshalb der Sportwagen trotz Ultralight-Bauweise mit Carbon 1,8 Tonnen auf die Waage bringt. Wie schwer ist da erst ein "normales" Stahlauto nach diesem Konzept! Die Förderung seltener Erden in China sorgt aufgrund mangelnder Umweltauflagen zwar tatsächlich für große Umweltprobleme, unter anderem auch radioaktive Kontamination. Kinderarbeit spielt dabei aber keine Rolle. Und seltene Erden werden nicht für die üblichen Lithium-Ionen-Akkus verwendet, sondern für Elektromotoren. Sie stecken auch in Nathalies Motoren drin. Wie die heutige Realität zeigt, ist eine Massenproduktion von Batterien durchaus möglich. Silizium spielt für die Produktion von Lithium-Ionen-Akkus keine große Rolle. Und selbst wenn: Es ist nach Sauerstoff das zweithäufigste Element der Erdkruste. Praktisch unbegrenzt verfügbar. Interessant ist, dass du das Wort "Methanol" kein einziges Mal verwendest. Vielleicht im Wissen, dass dessen "grüne" Herstellung einer der ganz großen Haken an diesem Konzept ist?
Sammylind1
Sammylind1 Vor 9 Tage
die Schanze hoch, damals, war mit Zugseil........guggst du !!!!!!!!!!!
xChrisMas
xChrisMas Vor 9 Tage
Ich habe hier einige Kommentare zum Wirkungsgrad gesehen. Der Wirkungsgrad von Methanol in einer Brennstoffzelle beträgt ca 30%. Wasserstoff hat im Vergleich 60% Wirkungsgrad. Benzin 25%. Die Energiedichte von Methanol ist ungefähr halb so groß wie bei Benzin. Elektroautos haben einen Wirkungsgrad von 95%+, Nachteil hier ist natürlich das hohe Gewicht und die geringe Energiedichte. Ja es gibt bereits Autos, die Methanol as Treibstoff in einen Verbrennungsmotor nutzen, jedoch gibt es auch da Schwierigkeiten wie z.B. Korrosionsprobleme durch den Wasserstoff. Diese könnten durch das Nutzen einer Brennstoffzelle vermieden werden. Um Methanol sinnvoll einsetzten zu können muss es erstmal Klimaneutral hergestellt werden. Solange da nichts passiert ist das Methanol Auto nicht wirklich Klimaschonend. Wenn das aber gewährleistet ist, könnte die Verteilung, Lagerung und Sicherheit von Methanol besser sein als bei Wasserstoff. Auch die Infrastruktur müsste nicht so sehr überholt/verändert werden wie es für die Massentauglichkeit des Elektroautos nötig wäre. Die Frage ist halt wirklich, warum sich die Politik und die Konzerne auf das Wasserstoffauto und das Batterie betriebene Elektroauto festgesetzt haben. Es gab ca 2006 mehrere Automobilkonzerne, die sich für diesen Antrieb interessiert haben, wieso ist er es nicht geworden? Nur weil die Zelle zu teuer war? Gab es da Fortschritte inzwischen? Oder lohnt es sich wirklich nicht?
Klaus Bebel
Klaus Bebel Vor 9 Tage
Es kann nur der Kunde entscheiden. Man sollte vielleicht auf Nachrüstung- oder Umrüstungset überlegen. Die Regierung ist ein große Lachnummer geworden.
Lars Gerlach
Lars Gerlach Vor 9 Tage
Leider falsche Technik! Zum Glück intressiert sich für den Schwachsinn keiner! Die Batterietechnik ist viel zu weit und viel zu ökologisch (gerade in der Zukunft, da wird noch einiges Gutes kommen). So, nun habe ich ein wenig weiter geschaut. Das Video ist ja Meinungsmache. Geht wharscheinlich darum, Investoren über den Tisch zu ziehen. Bitte lasst uns keine Chemie mehrt in die Luft pusten. Auch Kohlenstoffdioxid muss ja nicht mehr massiv in den Städten aus den Auto kommen.
Michael Alexander Kroiss
An Stelle von Herrn Gumpert würde ich mich direkt an chinesische Investoren wenden anstatt mich von hiesigen Bürokraten und Ignoranten an der Nase herumführen zu lassen. Ingenieur Lamm zeigt ja paradigmatisch, was passiert, wenn zuerst geredet und widersprochen und später dann nachgedacht wird. Immerhin hatte er die Größe, seine Aussage zu revidieren. Das dürfte bei vielen Politikern, die hinter den Kulissen bei Lobbyverbänden in der Pflicht stehen, nicht möglich sein. Hoffnung macht mir, dass bereits Gumperts Prototyp das Elektroauto Serienmodell vollkommen veraltet wirken lässt. Der Fahrer desselben sitzt fröstelnd und alleine in seiner Seifenbüchse und kommt viel später ans Ziel... Eigentlich ja ein Witz!
Just Curious
Just Curious Vor 7 Tage
@christoph arnowski Selbst wenn das tatsächlich das einzige Motiv für die Wahl des Fahrzeugs gewesen sein sollte: Eine Farce bleibt diese "Vergleichsfahrt" trotzdem. Ein E-Auto mit Range-Extender kommt ohne Zwischenladung weiter als eines mit mehr oder weniger gleich großem Akku, aber ohne Range-Extender! Wer hätte das gedacht! Aber meinetwegen, reite ich halt nicht mehr auf dem Punkt "Wahl eines Batterieautos mit möglichst geringer Reichweite" herum!
christoph arnowski
@Just Curious weil es hier immer vorgebracht wird und von ihnen ja immer wieder: man kann nur gleiches mit gleichem vergleichen. Minister Scheuer hat Herrn Gumpert den alten E-Smart des Ministeriums zum Umbau überlassen, deshalb ist darin die kleine Methanol Brennstoffzelle verbaut und deshalb habe ich in dem Film einen ähnlich alten E-smart mit gleicher Batterieleistung zur Vergleichsfahrt antreten lassen. So einfach ist das aber für manche eben unglaublich schwer zu verstehen, weiß auch nicht woran das liegt
Just Curious
Just Curious Vor 8 Tage
Die "Vergleichsfahrt" war ein Witz, weil man dafür offensichtlich ein Batterieauto mit möglichst geringer Reichweite herangezogen hat. Und die Manipulation mit dem selektiven Zitieren von Herrn Ingenieur Lamm, so dass es aussieht, als hätte er sich am Schluss doch noch zu diesem Antriebssystem "bekehrt", war eine unglaubliche Frechheit und gehört nicht in einen Beitrag eines öffentlich-rechtlichen Senders. Schon vor 20 Jahren gab es wesentlich weiter entwickelte Methanol-Brennstoffzellenautos (NECAR 5) und noch kaum richtige Konkurrenz durch Batterieautos. Hat sich trotzdem niemand wirklich dafür interessiert. Schon damals erreichten Toyota-Hybride wie der Prius einen vergleichbaren Wirkungsgrad. Und heute haben wir Batterieautos mit 600 km WLTP-Reichweite (Tesla Model 3 LR). Die 800 km Reichweite von Nathalie sind übrigens nur eine kombinierte Reichweite beim Start mit vollem Tank UND vollgeladenem 68-kWh-Akku. Mit dem Methanol allein (65 l Gemisch) wären nur etwas über 400 km drin. Natürlich nicht bei 130 km/h. Anders als im Beitrag behauptet schafft Nathalie bei weitem keine 130 km/h mit Brennstoffzellenleistung (15 kW) allein. Für 130 km/h braucht sie mehr als doppelt so viel Leistung (32,5 kW). Deshalb hat sie ja auch den großen Lithium-Kobalt-Akku eingebaut.
Sergej Lutschev
Sergej Lutschev Vor 9 Tage
Die Politiker wollen einfach nicht, dass wir mobil werden.
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